Born to be wild - Tag WeißderGeier

 

 

Inzwischen sind einige Sonnen und keine Monde (nicht zu sehen) ins Land gegangen. Die Naturgewalten und wir beuteln uns gegenseitig; es steht unentschieden. Im Wasser war die Hitze (36 Grad) erträglich, allerdings auch nur dort.  Ines und ich haben uns mit Grünzeugs aus der warmen Gemüsesuppe (Plauer See) die siedenden Rübchen dekoriert und bemängelt, dass die ungesalzene Bouillon nicht mit unseren üblichen Verdächtigen (Knoblauch & Chili aus der Hexenküche) gewürzt war. 

 

 

Kurz vor dem Donnerwetter

 

Gestern Abend ging die Sonne nicht unter, dafür aber beinahe die Welt. Wir hatten zwischen unseren Badeanwendungen unser Zelt imprägniert, aufgeräumt und geputzt. Wenkstens das Imprägnieren erwies sich abends als sinnvoll, die anderen Maßnahmen nicht. Als Ouvertüre drückte uns das Unwetter mit Gewalt eine volle Windhose ins Zelt - dunkler Staub und Sand selbst in den entlegensten Winkeln. Das Zelt wackelte gar furchtbar, es blitzte aus allen Richtungen und regnete heftig bange Stunden lang. 

 

Bis auf eine verheerende Verdreckung ist uns aber nichts passiert und so beschlossen wir heute früh angesichts der Sauerei, vor der unvermeidlichen Putzorgie einen kleinen Ausflug nach Malchow zu machen. Andere Metropolen gibt es hier nicht... abgesehen von Adamsklöten natürlich.

 

 

 

Dann eben nicht:

Den Rest erzählen Bilder, während wir uns in wärmende Wämschen wickeln und den See im Dunkeln gerade noch ahnen können.